Trend - was ist das eigentlich?

Modedesigner, das Who is Who der Highsociety und Warenhäuser bestimmen in unserem Alltag über den Trend der Mode. Doch letztendlich bedeutet TREND einen Stil zu haben, der die eigene Persönlichkeit unterstreicht und diesem zu folgen. Dabei kann sich dieser im Laufe eines irdischen Lebens durchaus mehrmals ändern.

Ich bestärke meine Kunden immer wieder kreativ zu sein, nicht den vorgegebenen Mustern zu folgen, sondern Kleidung aufzupeppen, sie zu verändern! Auch ein klassischer Stil kann durch kleine ausdrucksvolle Veränderungen zu etwas Besonderen werden, z.B. durch den Einsatz überraschender Faconlinien oder Spitze. Ihnen sind keine Grenzen gesetzt, ausser diejenigen, die sie sich selbst setzen.

Modesaison 2020/21

Herbst / Winter

Corona hält uns als Thema immer noch in Atem. Zeitweise könnte man einen Anflug von "Normalität" erkennen, doch jede Maske, die sich uns zeigt, erinnert uns unaufhörlich an die Krone der Schöpfung, die doch wir sind.

Auch wenn wir mittlerweile damit leben, läuft doch dieses Summen des Corona Dramas ständig mit im Hintergrund als ein ewiger Strom, dessen Rauschen vorerst nicht zu versiegen scheint.

Sogar die allgegenwärtigen Masken haben einen Modetrend erhalten und zugegebener Massen gibt es hier sehr witzige und interessante Details zu bewundern. So ist die Maske mittlerweile zu einem Modeaccessoire avanciert - auch wenn ihr Schutz eher zweifelhafter Natur sein dürfte. Zumindest dämmt eine Stoffmaske den Müllaffekt der medizinischen Masken ein, die sich nun leider auch auf den öffentlichen  Plätzen als achtlos weggeworfenes Müllobjekt präsentieren.

Immer noch Nachdenkliches aus der Mode Ecke

Schon länger beschäftige ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit! Durch die Billigproduktion in den Dritt-Welt-Ländern hat sich mein Handwerk im Schneideratelier sehr verändert. Es wird nicht mehr repariert - ausser bei hochwertigen Kleidungsstücken - sondern neu gekauft, da dies billiger ist. Wir ertrinken in diesen billig produzierten Kleidungsstücken, die nach ein paar Waschgängen Form und Farbe verlieren und schnell in der Kleidersammlung landen. Dem Konsument ist leider nicht bewusst, dass diese Materialen enorm viel Wasser & Energie verbrauchen, um überhaupt hergestellt zu werden. Bambus zum Beispiel wird als das neue Bio Material angepriesen, verschlingt jedoch soviel Ressourcen bei der Herstellung, dass er schlichtweg unökologisch ist. Im Rückblick auf den Corona Lockdown - ist uns bewusst geworden, dass wir all die Kleider, die wir haben, im Homeoffice gar nicht tragen brauchen. Schmuck, Uhren, Schuhe - nicht notwendig. Schminke - ständige Körperpflege - kein Bedarf.

Natürlich könnten Sie jetzt einwenden - wenn diese Konsumgüter wegfallen - dann verlieren auch viele Leute ihren Job. Ja - das mag wohl sein, doch es werden neue Jobs entstehen - Wir können unser Wissen nutzen, um nachhaltiger zu werden - bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen. Wir können einheimische Materialien verwenden - Hanf, Flachs oder Leinen und anderes. Uns besinnen, auf das, was wirklich wichtig ist. Macht Sie ein Konsumgut zu etwas Besserem als vorher? Eine Umarmung mit geliebten Menschen und Freunden - das ist immer noch problematisch und befangen. Solidarität mit dem Nachbarn - im Gespräch sein und sich gegenseitig helfen - menschliches Miteinander, dass uns nicht als ein einzelnes Individuum, sondern uns auch als Teil einer Gemeinschaft erkennen lässt. Fragen Sie sich! Was können Sie dafür tun - ja Sie!

 

Ich selbst habe mir bereits 2019 vorgenommen mit dem Kleider füllen meines Schrankes aufzuhören. Schluss mit Billigprodukten - im letzten Jahr habe ich eine Pyjamahose und 1 Paar Schuhe gekauft. Neue Kleidungsstücke nähe ich wieder für mich selbst, auch wenn das 1 Jahr dauert. Wenn etwas dazu kommt, fliegt etwas Anderes raus. Eine Reise innerhalb Europas mit dem Zug zu machen und nicht mit dem Flugzeug. Bei Reisen mit dem Auto Mitreisende mitnehmen (mach ich schon seit über 20 Jahren). Mehr laufen, weniger fahren, Plastikmüll in der Umwelt aufsammeln und entsorgen, Geschenke an Freunde sind nur noch nachhaltig und für den Verbrauch bestimmt (sie haben unglaublich Freude daran) und und und....

DIE ZUKUNFT BEGINNT IN UND MIT UNS!!!

Weite Jeans , weisse Krägen, Schleifen, Fransenlook und die Wiederentdeckung des modernen Grunge Look sind wohl die wichtigsten Highlight der neuen Saison. Aber auch Kostüme und Karosmuster tummeln sich wild mit den Farben im Herbst Winter 2020/21. Bekleidung aus Leder sowie Cutouts in jeglicher Art an modischen Outfits runden das derzeitige Fashion Bild ab. Ein wenig Glitzer darf natürlich auch nicht fehlen und somit darf ruhig etwas Glammer in die dunkle Jahreszeit eingebracht werden. Fast hätte ich es vergessen: das Update 2.0 in puncto Strick - ob in Pullis oder Kleidern, Umhängen oder Jacken - erlaubt ist was gefällt, natürlich auch selbst gestrickt. Ein absoluter Retrostyler werden sicher die Puffärmel sein, die ihr Comeback derzeit feiern. Überraschend und in vielfältigen Varianten wird jetzt aus dem Klassiker doch ein modischer Hinkucker.

Warmes Bordeaux und knalliges ROT sind die Renner der kommenden Saison. Am Besten TON in TON durchgestylt. Doch aufgepasst - Bordeaux kann einen ganz schön alt aussehen lassen - jedoch mit ein paar hellen Akzenten in den ebenfalls angesagten Vanille und  Ivory Tönen bekommt das Ganze einen aufhellenden Touch und macht eine gute Figur.

Das nostalgische Schwarz wird von einem nachtblauen Ton abgelöst und lässt sich wunderbar mit den knalligen Tönen der aktuellen Saison kombinieren. Ob sich da ein Kontrast mit dem warmen Orange, aufregendem Rot oder dem auffälligem Gelb ergibt, liegt im Auge des Betrachters.

2 bemerkenswerte Farbtöne, nämlich  das satte Smaragdgrün und royales Blau, laufen ebenfalls auf dem herbst-winterlichen Catwalk dieser Saison ganz nach oben.

Die geheimnisvollste Kombi könnte jetzt eher in den sanfteren Tönen zu finden sein - zartes Rosa mit olivgrün - dieses Arrangement ist jedoch farblich eher mit Vorsicht zu geniessen und für Mitteleurpäer mit ihrem eher im kalttonigen Farbbereich mit Rosa als Oberteil und Khakigrün als Hose oder Jupe tragbar.

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