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Trends | Über mich
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Von der Idee zum Kleid
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Die Idee
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Manche Kunden, die zu mir kommen, haben ganz bestimmte Vorstellungen oder sogar ein Bild von dem Kleidungsstück, das sie sich schneidern lassen möchten.
Andere sind ganz verzweifelt, weil sie überall nach etwas Bestimmten gesucht haben und nichts fanden, was ihnen zugesagt hätte.
Dann wiederum gibt es auch meine ganz eigenen Ideen, die ich umsetze und dann im Schaufenster präsentiere.
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Vorbesprechung
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Zuerst bespreche ich mit der Kundin/dem Kunden, was sie sich vorgestellt haben. Welcher Stoff kommt infrage, und wird dieser selbst mitgebracht? Was wird an Details wie Knöpfen, Reissverschlüssen benötigt? Soll das Kleidungsstück Taschen haben, wenn ja wo? Und so weiter und so fort.
Beim 2. Teil der Besprechung wird Mass genommen. Die Körpermasse sind das A und O für die Schnitterstellung!
Zu guter Letzt bespricht man, bis wann das Kleidungsstück fertig sein muss, wann der 1. Anprobetermin am Probekleid stattfindet und wieviel das Kleidungsstück etwa kosten wird.
Wenn eine Kundin etwas ungenaue Vorstellungen hat, bietet es sich an, eine Zeichnung anzufertigen.
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Der Schnitt
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Zuerst wird eine Grundform des Körpers der Kundin erstellt. Sie bildet die Grundlage für sämtliche Ableitungen ganz verschiedener Kleidungsstücke.
Anschliessend wird das Schnittmuster des gewünschten Stücks erstellt und ausgeschnitten. Jetzt fertige ich ein Probemuster aus Moulure, welches die Kundin nun bei der 1. Anprobe trägt.
Manchmal kommt es auch vor, dass kein Schnittmuster erstellt werden kann, weil es um eine ganz spezielle Faltenlegung geht, die nur am Körper geformt werden kann. Hierzu verwendet man dann eine Schneiderbüste. Das Modell wird an dieser dann abgeformt und dient nach der Bezeichnung als Muster für das Kleidungsstück.
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Die 1. Anprobe
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Bei der 1. Anprobe können sich noch viele kleinere Änderungen ergeben, schliesslich sieht man sich nun zum ersten Mal in dem gewünschten Modell. Nun werden oft schnittechnische Änderungen sichtbar, die auf dem Papier nicht erkennbar waren.
Auch optische Details können sich nun noch verändern. Vielleicht werden Tascheneingriffe, die nun weiter oben oder ein Saum, der nun tiefer sein soll, gewünscht.
Nachdem alles nun gesteckt worden ist, werden die Änderungen auf dem Schnittmuster eingezeichnet und dieses angepasst.
Nun wird der Schnitt direkt auf dem Stoff platziert und dieser mit den entsprechenden Saumzugaben zugeschnitten. Anschliessend werden die Schnittteile via Hand mit Faden oder mit Kopierpapier auf den Stoff übertragen.
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Die 2. Anprobe
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Warum benötigt es nun noch eine 2. Anprobe und manchmal sogar noch eine Dritte? Sie kann durchaus weggelassen werden bei Kunden, für die man selbst schon mehrmals gearbeitet, vielleicht sogar ähnliche Stücke erstellt hat.
Die 2. Anprobe dient dazu, nochmals zu kontrollieren, ob die Änderungen, welche am Moulure gemacht wurden, den gewünschten Effekt auf dem richtigen Stoff haben. Auch kann auf dem Originalstoff der Fall des Stoffes ganz anders sein als auf dem Probestück. Nun wird noch letzter Schliff angelegt. Je nachdem, wie schwierig oder auch aufwendig ein Kleidungsstück ist, werden diese Änderungen nochmals in einer 3. Anprobe nachkontrolliert. Meistens jedoch bleibt es bei der 2. Anprobe.
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Das Ergebnis
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Nun ist es soweit, die Kundin oder der Kunde kommt und zieht das fertige Kleidungsstück an. Jetzt sollte alles sitzen. Nimmt unser Kunde das Kleidungsstück ohne Beanstandung in Empfang, ist unser Werk getan. Jetzt geht es nur noch um die Bezahlung und dann verlässt ein zufriedener Mensch voll Freude mein Geschäft.
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